Klosterbräu mit schäumendem Erfolg: Am Starttag alles ausgetrunken!
Die allerkühnsten Erwartungen weit übertroffen: Das Engelberger Klosterbräu eroberte die 1.-August-Feier mit einem schäumenden Erfolg. Was mindestens einen Monat hätte ausreichen sollen, schluckten die Bier-Fans in nur einem einzigen Tag! 2'800 Flaschen und 40 Liter im Offenausschank wurden am 1. August im Klosterdorf in den Vereinsbeizen und in der Gastronomie mit viel Genuss ausgetrunken. Die Kehrseite der Erfolgsmedaille: Erst Ende Anfang September gibt's wieder vom „himmlischen Original".
„Von so einem riesigen Ansturm und der überschäumenden Begeisterung hätten wir nicht einmal zu träumen gewagt,", meint Anian Kohler, Präsident des Vereins Engelberger Klosterbräu, zum fulminanten Start des „himmlischen Originals" aus dem Klosterdorf im Herzen der Zentralschweiz. Frisch gebraut und abgefüllt eroberte das Engelberger Klosterbräu am offiziellen Starttag die 1.-August-Feier im Klosterdorf. Bevor die Gewitter kamen, war am heissen 1. August in Engelberg schon fast alles getrunken. René von Holzen, beim Verein Engelberger Klosterbräu für die Produktion und Verteilung verantwortlich: „Das hat unsere allerkühnsten Erwartungen weit übertroffen. Mit so einem Ansturm haben wir nie gerechnet, wir wurden förmlich überrannt von der Nachfrage." Es wurden auch weit über 300 der trendigen Biergläser verkauft, oft auch kombiniert mit dem Beitritt zum Verein als Gründungsmitglied.
Am Tag nach dem Grossandrang bestellte der vom Erfolg überrumpelte Verein Engelberger Klosterbräu die nächste Charge Bier bei der unabhängigen Brauerei Luzern. Gefreut hat das Braumeister Udo Remagen, der das „himmlische Original" gebraut hat und das Geheim-Rezept hütet. Er schmunzelte als die Bestellung eintrudelte, denn den Luzernen ging's ähnlich mit dem Erfolg ihres Luzerner Biers bei der Lancierung zum Start der Fussball-WM.
Heute Dienstag wird der 1'000-Liter-Tank der Vereins Engelberger Klosterbräu mit dem frischen Quellwasser aus Engelberg gefüllt und nach Luzern abtransportiert. Die Brauerei Luzern ist eine Art Götti oder Onkel, denn sie wurde auch als Reaktion gegründet auf die Übernahme der Luzerner Brauerei Eichhof durch en holländischen Bierkonzern Heineken. Der Verein Engelberger Klosterbräu wurde vor rund einem Jahr am Jahrestag der Eichhof-Übernahme durch Heineken gegründet. Nach der Beschlagnahmung des Protest-Biers Ende August 2009 durch den Bier-Multi haben Heineken und die (B)Engel-Bräu-Initianten das Kriegsbeil begraben. Bier-Liebhaber können nun also frei wählen zwischen dem himmlischen Original aus Engelberg und dem Eichhof Klosterbräu oder Ittinger Klosterbräu, beide aus den Brau-Kesseln des Heineken-Konzerns. Die Dorf-Fest-Besucher in Engelberg hatten keine Qual der Wahl.